Feeds:
Beiträge
Kommentare

Die Anzahl der als Soldaten missbrauchten Kinder ist sehr hoch. Weltweit sind es fast 300.000 Kinder. Burma führt die Liste von Ländern mit den meisten Kindersoldaten an. Jeder fünfte Soldat der burmesischen Armee ist ein Kind. Das sind schätzungsweise 70.000 Kindersoldaten.

Doch nicht nur in Burma, sondern auch in 12 weiteren Ländern der Erde werden Kinder als Soldaten missbraucht. In Afrika beispielsweise überfallen bewaffnete Gruppen häufig schlecht geschützte Flüchtlingslager und entführen Kinder.

Oft kommen die Kindersoldaten aus den ärmsten Schichten der Bevölkerung. Kinder und Jugendliche lassen sich meistens leichter manipulieren als Erwachsene und sind daher leichter zu rekrutieren.

Bei ihrem Dienst müssen die Kinder die gleichen Tätigkeiten ausführen wie die erwachsenen Soldaten. Schläge oder Auspeitschungen gehören mittlerweise zum Alltag der Kindersoldaten. Die Kinder werden sogar unter Drogen gesetzt und so gefügig gemacht. Der Einsatz von Kindersoldaten  erfolgt oft in Kämpfen gegen andere Dörfer.

Es sind die Kinder und Jugendlichen, die immer wieder an vorderster Front kämpfen und töten müssen. Sehr hoch ist auch die Anzahl der Toten unter den Kindersoldaten.

Werden Kindersoldaten befreit, ist die Rückkehr in ein normales, ziviles Leben oft undenkbar.

Viele werden im Krieg schwer verletzt. Aber auch diejenigen, die körperlich unverletzt bleiben, leiden unter schwersten seelischen Störungen. Die Rückkehr in die eigene Familie kommt meistens nicht in Betracht, da die Eltern entweder tot sind oder das Kind nicht mehr willkommen in der Familie ist, weil es so viele Menschen getötet hat.

Es gibt verschiedene Wiedereingliederungsprojekte. Es  wird versucht, die ehemaligen Kindersoldaten in ein geordnetes Leben zurückzuführen. Viele freiwillige Helfer darunter Ärzte und Psychologen riskieren oft ihr eigenes Leben.

Wer noch mehr über Kindersoldaten und ihrem Leben erfahren möchte, kann sich hier weiter informieren:

http://www.unicef.de/fileadmin/content_media/presse/Nachrichten/PDF/N3_2003.pdf

Auf Grund dieses, meiner Meinung nach, sehr schwierigem Themas, habe ich versucht eine Art Zeugen/in zu finden. Diese habe ich mittels des Buches „Feuerherz“ gefunden.

Dieses Buch ist in jedem Buchladen zu erwerben und es lohnt sich in jedem Fall sich dieses einmal anzuschauen.

Das Buch ist nach einer wahre Begebenheit, erzählt von Senait G. Mahari, die aus  ihrer Kindheit als Kindersoldatin berichtet.

(Nähere Infos über das Buch „Feuerherz“ findet ihr unter diesem Link:  http://www.yopi.de/rev/190634)

Da  ihr alle den Inhalt unter dem o.g. Link (sogar mit einer eigenen Meinung der Autorin)  findet, möchte ich aber noch gerne selbst Stellung zu diesem Thema, aber auch Bezug zu dem Buch beziehen.

Ich finde es einfach erschütternd, dass Kinder für  grausame Machtspiele benutzt werden und zu Kindersoldaten „umfunktioniert“ werden. Diese Kinder werden aus ihrem Leben gerissen, unter Drogen jeglicher Art gesetzt und werden dann noch dazu gezwungen ihr eigenes Volk, aber vor allen Dingen MENSCHEN zu töten.  Sie sehen häufig ihre Eltern nicht wieder und können selbst wenn sie keine Soldaten mehr sind nichts Wirkliches in ihrem Leben anfangen.

Senait G. Mahari jedoch hat selbst nach ihrem grausamen Leben als Kindersoldatin wieder Fuß im Leben fassen können. Ich finde dies sehr Vorbildlich und ich denke, dass sie damit ihr Statement abgeben hat in dem sie zu all den Leute sagt: Ja, auch wir, als Kindersoldaten können wieder ein normales Leben führen, wenn ihr uns nur unterstützt!

Ich denke, dass die Aktion ROTE HAND die UN wachrütteln wird und versuchen  wird, diesen Kindern zu helfen!  DESHALB BITTE ALLE AN DER AKTION BETEILIGEN, DIE ES NOCH NICHT GETAN HABEN!

DANKE!

Kindersoldaten im Web

Hallo,

Ich möchte euch etwas über ein paar Kindersoldaten (im Web) erzählen .

Im Allgemeinen sind Kinder bzw. Jugendliche in der Regel leichter zu rekrutieren als Erwachsene. Ihnen bleibt gar nichts anderes übrig als Soldaten zu werden, da sie oft auch dazu gezwungen werden. Allerdings und das ist schrecklich, melden sich auch Kinder freiwillig , um einer bewaffneten Gruppe beizutreten. Diese Kinder kommen meist von den ärmsten Schichten der Bevölkerung und suchen Schutz und Geborgenheit . Deshalb ist Krieg für die  Kinder auch eigentlich nicht um ihre Existenz zu sichern, was die meisten denken, sondern um für sich selber ein gewisses Machtgefühl zu erlangen, an dem sie sich wieder aufraffen können und alle schlimmen Erfahrungen beginnen können, zu verarbeiten. Ein Motiv ist auch Rache, da meist Mutter bzw. Vater von dem Feind getötet wurde .

Kinder und Jugendliche sind in der Regel leichter zu rekrutieren als Erwachsene. Sehr viele werden zwangsweise zu Soldaten. Insbesondere Jugendliche schließen sich aber auch freiwillig den bewaffneten Gruppen an. In der Regel kommen Kindersoldaten aus den ärmsten Schichten der Bevölkerung, viele sind durch die Kriegsereignisse von den Eltern getrennt worden und suchen Schutz, es sind Kinder aus Flüchtlings und Vertriebenenlagern sowie Straßenkinder. Unter diesen Umständen wird der Krieg für die Jugendlichen nicht nur zur Chance, ihre Existenz zu sichern, er bringt ihnen auch soziale Anerkennung sowie ein Machtgefühl, das ihnen als Unbewaffnete nie zuteil würde. Manche sinnen auf Rache, weil der Feind Vater oder Mutter getötet hat. Die Kinder werden auf brutalste Art und Weise ausgenutzt , unter Drogen gesetzt , brutalen Misshandlungen ausgesetzt und sogar gezwungen Leichtenteile zu essen, da Nahrung generell knapp ist. Besonders makaber ist für mich der Einsatz von Kindern als “Minenforscher” , also sozusagen als Soldaten die vorrausgehen müssen , da getestet werden möchte, ob der Feind Minen verlegt hat .

Schönen Gruß  .

Letzten Sonntag war City-Lauf in Oldenburg. Hier ein kleiner Eindruck, was auf unserem Stand so passierte…

Ich freue mich sehr über das Video von Michael Melcher ( Oldenburg-News/bzw. Regio TV) es zeigt doch prima einige Impressionen des Tages und das wofür wir den Stand aufgebaut haben. Daher will ich an dieser Stelle keine langen Reden schreiben. Schau Dir das Video doch am Besten selber an…

Am Sonntag dem 18. Okt. 2009 wird es für einige Firmlinge spannend, denn dann geht es an den Start zum 24. Oldenburger City-Lauf auf die 5 km Distanz. Der Laufbeginn ist um 11:00 Uhr, allerdings muss vorher, ab 9:00 Uhr, noch der Aktionsstand “Rote Hand” aufgebaut werden, dieser soll sich in der Nähe des Zieleinlaufs auf dem Marktplatz befinden. Einen Lageplan findet man auch auf der Homepage des Oldenburger City-Laufs.

Wir sind gespannt, wie viele rote Hände sich sammeln lassen.

Es ist eine schreckliche Wahrheit: Kinder werden sowohl von regulären Armeen als auch von Rebellengruppen zwangsrekrutiert um Soldaten zu werden. Weltweit wird die Zahl der Kindersoldaten auf rund 250.000 geschätzt. Der Kriegseinsatz von Kindern ist Kindesmissbrauch!

Die Frage die wir uns stellen müssen:

  • Wie kann man diesen Kindern helfen?
  • Welche Projekte und Aktionen unterstützen Minderjährige, die gegen ihren Willen in den Krieg geschickt werden?
  • Mit welchen Mitteln kann Kindersoldaten geholfen werden ihre traumatischen Erlebnisse zu überwinden?

Ein Projekt, welches sich auf diese Problematik spezialisiert hat und auch durch unsere Firmgruppe aktiv unterstützt wird, nennt sich „Aktion Rote Hand“.

Das Ziel der Aktion ist es, weltweit Aufmerksamkeit für die Not der Kindersoldaten zu erzeugen. Am „Red Hand Day“, welcher seit 2002 jährlich am 12. Februar stattfindet, wird versucht dieses Ziel durch öffentliche Proteste, Demonstrationen und andere Aktivitäten zu erreichen. Unterstützer der Aktion sind u.a. Aktion Weißes Friedensband, amnesty international, Kindernothilfe und terre des hommes.

Aktion Rote Hand

Das Symbol der Roten Hand wird überall in der Welt von der Coalition to Stop the Use of Child Soldiers und vielen Organisationen der Zivilgesellschaft benutzt, um NEIN zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten zu sagen.

Das Thema Kindersoldaten steht durch die weltweiten Aktivitäten immer mehr in der Öffentlichkeit und der Druck auf die Verantwortlichen wächst.

Erste Erfolge: Vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wird gegen Thomas Lubanga, ehemaliger Kommandeur einer kongolesischen Rebellengruppe, der erste internationale Prozess wegen des Rekrutierens von Kindern geführt.

Auch der Red Hand Day 2009 war erfolgreich:

  • Es konnten mehr als 130.000 rote Hände aus Deutschland an den Bundespräsidenten Horst Köhler übergeben werden.
  • Weltweit sind etwa 300.000 rote Hände in 34 Ländern innerhalb eines Jahres gesammelt worden.
  • Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, dem die roten Hände aus allen Ländern übergeben wurden, versprach, alles in seiner Macht stehende zu tun, um den Missbrauch von Kindern als Soldaten zu beenden.

Rote Hände aus aller Welt Auch du kannst etwas gegen die Rekrutierung von Kindern unternehmen. Ein Handabdruck ist alles was die Aktion braucht. Das kann doch nicht so schwer sein! Also los, tu was du kannst um unschuldige Kinder vor einem grausamen Schicksal zu bewahren!

L4C_small Ein Anfang ist gemacht. Die Aufgaben wurden aufgezeigt, die ersten Termine sind gelaufen und man hatte Zeit sich Gedanken um das Projekt zu machen. Nun bin ich sehr gespannt, was daraus erwächst.

Für mich gestaltet sich das Vernetzen unseres Weblogs recht interessant. Ich lerne neue Menschen kennen und bin überrascht, wie hilfsbereit sie sind. Einige der Blogseiten habe ich schon rechts in die Linkliste aufgenommen und in den nächsten Tagen schreibe ich zwei Gastartikel, einen auf OLtime und der andere Artikel landet bei Blogpatenschaften. Der Blogger Markus1803 will sogar einen Artikel über uns herausgeben, der ist dann auf der Seite Lübeck Inside zu finden.

Die Weblog-Gruppe macht sich Gedanken über die ersten Artikel die sie schreiben wollen und “kämpfen” noch mit dem Einstieg in WordPress. Ich gebe ja zu, bei meinem ersten Besuch auf WordPress ging es mir nicht anders, aus Erfahrung weiß ich aber, dass die Eingewöhnungsphase sehr schnell ist – sobald man angefangen hat.

Ullas Gruppe (Aktionsstand) hat sich am letzten Sonntag getroffen und plant :

  1. eine Präsentation
  2. einen Flyer
  3. einen Aktionsstand:

Dazu braucht ihre Gruppe  noch verschiedenste Dinge:

  • Bierzeltgarnitur und Pavillon, evt. 2x,
  • Fernseher,
  • DVD-Player (Youtube-Video),
  • Pappe für große Hand,
  • Holzrahmen,
  • Spannbettlaken,
  • Wasser, Seife, Schüssel, Handtücher,
  • rote Farbe- Fingermalfarbe,
  • Eddings und Papier,
  • Tapetenroller,
  • Button-Maschine….

Wer etwas dazu beisteuern kann meldet sich bitte bei Ulla.

Die Gruppe von Werner (Citylauf) hatten ihren ersten Lauftreff. Ebenso hat sich die Gruppe Gedanken um das zu gestaltende T-Shirt gemacht. Erfreulicherweise hat sich schon COPY TEAM in der Ofener Straße 29 bereit erklärt einen Anteil an den T-Shirts zu sponsern. An dieser Stelle sei noch einmal gesagt: Wir suchen noch weitere SPONSOREN für unser Projekt! Wer etwas beitragen möchte kann sich gerne bei uns melden.

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.